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AKQUINET forscht erneut zu innovativen Hafentechnologien

Verbundprojekt AKIDU ist gestartet: Container, LKW und andere rollende Güter sollen am Hamburger Unikai-Terminal künftig über KI-gestützte Mustererkennung erfasst werden

Bremerhaven/Hamburg. Im Rahmen einer feierlichen Urkundenübergabe am Unikai-Terminal in Hamburg startete das Verbundprojekt AKIDU. In dem Forschungsprojekt sollen rollende Güter am Unikai-Terminal KI-gestützt vermessen und die Daten zur Prozessoptimierung eingesetzt werden.

Das Unikai-Terminal ist die größte auf rollende Verladungen spezialisierte Anlage im Hamburger Hafen. Rund um die Uhr werden PKW, LKW, Züge und andere große Anlagen und Güter rollend auf die Schiffe und von ihnen herunter verladen. Damit die Prozesse am Terminal flüssig und transparent verlaufen, sollen Größe, Gewicht und weitere Zustandsdaten der rollenden Güter über eine KI-gestützte Technologie erfasst und bereitgestellt werden. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr geförderten Verbundprojektes AKIDU (Förderrichtlinie IHATEC II) wird die KI-gestützte Mustererkennung und -Verarbeitung entwickelt und testweise eingesetzt. Beteiligte sind neben der Unikai Lagerei- und Speditionsgesellschaft die Universität Hamburg (Fachbereich Informatik), Hamburg Port Consulting und AKQUINET.

CO2-Emissionen und Platzbedarf sollen gesenkt werden
Im Projekt sollen die Zustandsdaten der rollenden Güter nicht mehr manuell, sondern automatisiert digital erfasst und per EDI allen an der Prozesskette Beteiligten, z. B. Empfängerhäfen, Reedereien, Behörden usw. zur Verfügung gestellt werden. Die digitale Unterstützung der Arbeiten soll in der gesamten Prozesskette – von Anlieferung bis zu seeseitiger Verladung bis zu den Empfängerhäfen – zu mehr Transparenz führen, die benötigen Lagerflächen verringern und die CO2-Emission durch den gezielten Einsatz der Großgeräte auf dem Terminal senken. Erforscht wird die digitale Erkennung heterogener Güter im Rahmen der KI-Bild- und Mustererkennung. Basierend hierauf werden flexible, regelbasierte Platzplanungen der Terminalbereiche und Stellplatzplanungen konzipiert und entwickelt. AKQUINET ist im Rahmen des bis Ende 2024 laufenden Projektes für die regelbasierte Stellplatzverwaltung, die regelbasierte Platzplanung und Stellplatzverwaltung sowie für die Evaluation und Validierung des Projektes verantwortlich.
Die akquinet port consulting, ein Tochterunternehmen der akquinet AG, bietet seit vielen Jahren Beratungen und Lösungen für die Hafen- und Terminallogistik an. Ihre Branchenlösung, die Software-Produktfamilie CHESSCON, bietet simulationsgestützte Lösungen für Terminals, seien es Kapazitätsprognosen, Layout-, Prozess- und TOS-Optimierungen, neue interaktive Trainingsmethoden oder Schichtplanungen.


Mehr über Hafen- und Terminallogistik bei AKQUINET: https://akquinet.com/hafenlogistik.html
Mehr über CHESSCON: https://www.chesscon.com/home.html


Über die akquinet AG
Die akquinet AG ist ein international tätiges, kontinuierlich wachsendes IT-Beratungsunternehmen mit Hauptsitz in Hamburg. Aktuell werden 950 Spezialist*innen mit umfassenden Kenntnissen in zukunftsorientierten Technologien beschäftigt. Das Unternehmen hat sich auf die Einführung von ERP-Systemen (SAP und Microsoft) und die Individualentwicklung von Softwarelösungen spezialisiert. Speziell im Maschinen- und Anlagenbau, dem öffentlichen Sektor und der Logistik verfügt AKQUINET über langjährige Branchenexpertise und zertifizierte Lösungen. In vier hochleistungsfähigen Rechenzentren in Hamburg, Norderstedt und Itzehoe betreibt AKQUINET für Unternehmen aller Größen IT-Systeme im Outsourcing.

Die akquinet port consulting GmbH ist eines der Tochterunternehmen der akquinet AG. Ihre Branchenlösung, die Software-Produktfamilie CHESSCON, bietet simulationsgestützte Lösungen für Terminals, seien es Kapazitätsprognosen, Layout-, Prozess- und TOS-Optimierungen, neue interaktive Trainingsmethoden oder Schichtplanungen. Ergänzend werden zahlreiche Beratungs- und Schulungsleistungen angeboten.

 

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