Der Film
Mit anderen Augen
Der Film Mit anderen Augen erzählt die Geschichte von Dennis Szucka. Als sich sein Gesundheitszustand zunehmend verschlechtert, entscheidet er sich auf Anraten der Ärzte für eine Operation. Eine Entscheidung, die sein Leben für immer verändert. Die Ausfallerscheinungen seines Körpers nehmen zu. Er kann nur noch mit starken Schmerzmitteln leben. Die Rentenversicherung rät ihm, eine Erwerbsminderungsrente zu beantragen.
Dennis will sich mit diesem Schicksal nicht abfinden, fasst neuen Mut und findet den Weg zurück ins Leben und in einen neuen Job.
Dennis Szucka
Lass dir von niemandem sagen, dass du es nicht kannst
Als ich 2008 die Diagnose Bandscheibenvorfall erhielt, wollte ich alles tun, um eine Operation zu vermeiden. Anfangs konnte ich mit Sport und Physiotherapie viel erreichen. Ich war zuversichtlich, dass ich das wieder in den Griff bekomme. Leider verschlechterte sich mein Gesundheitszustand zunehmend. Ich konnte mich nur noch mit Spritzen in die Halswirbelsäule über Wasser halten. Schmerzen und Ausfallerscheinungen machten eine Operation notwendig. Die Folgen: Migräne an 5 von 7 Tagen. In der Reha durfte ich nichts machen, weil ich, wie man so schön sagt, „blutig“ entlassen wurde. Starke Schmerzmittel halfen auch nicht.
Nach einem Jahr wurde ich wieder operiert. Die bisherigen Kopfschmerzen wurden durch Dauerschmerzen in den oberen Extremitäten abgelöst. Immer mehr Schmerzmittel und schwere depressive Episoden machten mir das Leben zur Hölle. Nach etlichen Aufenthalten im Krankenhaus und Besuchen bei einer Vielzahl von Expert*innen habe ich endlich eine Ärztin kennengelernt, die mir wirklich helfen wollte.
Mit Unterstützung einer Psychologin und einer Physiotherapeutin hat sie mich wieder auf die Beine gebracht. Auch meine Familie hat mich in dieser langen, schweren Zeit immer unterstützt und nicht aufgegeben. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich bin zwar nicht geheilt, aber ich habe gelernt, meine Situation zu akzeptieren. Ich habe Wege gefunden, mit der Krankheit umzugehen. Und ich habe den Weg zurück in die Arbeitswelt gefunden - in eine Festanstellung bei AKQUINET.
Das Team
Eine Geschichte. Viele Köpfe.
Hinter den Kulissen
Die Idee zum Film entstand im Studium
Wie ist die Idee zum Film entstanden und was bedeutet er dir?
Der Film entstand im fünften Semester meines Studiums an der Brand University. Das Praxisprojekt zum Thema „Inklusive Brands“ war eine Gruppenarbeit. Wir haben das Bewusstsein von Marken zum Thema Inklusion untersucht. Wie wird es wahrgenommen? Wie wird es intern und extern kommuniziert? Wir haben Unternehmen dazu interviewt. Dabei sind wir inspirierenden Menschen begegnet. Bei AKQUINET lernten wir Dennis Szucka und seine beeindruckende Geschichte kennen. Schon bei unserem ersten Treffen hat mich seine Willenskraft, sein Durchhaltevermögen und sein Lebensmut berührt und begeistert. Ich wusste sofort, dass ich seine Geschichte verfilmen wollte, um Menschen zu inspirieren und zu bewegen.
Wir wollen dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderung den Mut haben, sich bei Unternehmen zu bewerben.
Führungskräfte sollen für inklusive Arbeitsplätze sensibilisiert werden. Denn viele Unternehmen reden zwar von Inklusion, aber nur wenige leben sie. Deshalb bedeutet mir dieser Film sehr viel. Ich danke allen Beteiligten für ihre großartige Unterstützung. Ohne sie wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen. Über Rückmeldungen, Anregungen oder Kommentare zum entstandenen Werk „Mit anderen Augen“ freue ich mich jederzeit.
Berufliche Inklusion
So kann Inklusion im Unternehmen gelingen
Betriebliche Inklusion gelingt, wenn sich alle Beteiligten auf Augenhöhe begegnen und gemeinsam Wege finden, wie die individuellen Stärken der Mitarbeiter*innen bestmöglich in die Arbeitsprozesse einfließen können. Wir gestalten den Arbeitsplatz und das Arbeitsumfeld bedarfsgerecht. Bei Notwendigkeit beantragen wir Arbeitsassistenz oder andere Hilfen oder lassen uns von externen Fachleuten beraten. Alle Mitarbeiter*innen übernehmen mit ihren persönlichen Fähigkeiten Verantwortung und tragen mit ihrem Einsatz zum wirtschaftlichen Erfolg von AKQUINET bei. Bei uns stehen die Stärken und nicht die Schwächen im Vordergrund.
Inga Krause
+49 40 88173-5253 | Inklusionsbeauftragte
Deine Ansprechpartnerin
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Wenn du Fragen zu unserem Jobangebot hast oder dich für eine Stelle bei AKQUINET interessierst, dann melde dich gerne bei unserer Kollegin Mandy Djaja. Einen Überblick über unsere aktuellen Stellenangebote erhältst du auf unserer Karriereseite.