Personen helfen sich gemeinsam auf einen Berg zu steigen, stimmungsvoll mit Sonnenuntergang.

Drei Strategien – Drei Denkmodelle​

Der Weg entscheidet über Ihre Möglichkeiten: Greenfield, Bluefiled oder Brownfield-Ansatz?

Bleiben Sie in der Vergangenheit stecken – oder gestalten Sie aktiv Ihre ERP-Zukunft?​
Wir vergleichen die drei gängigsten Migrationsansätze – und zeigen, was das für Fachbereiche, Technologie und Ihr Budget bedeutet.​

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Beratungsansätze Migration

CFO vs. CIO – Zwei Perspektiven, ein Ziel: Zukunftssicherheit

Private Cloud? In den meisten Fällen ein teurer Irrweg.
Über 80 % aller SAP S/4HANA Private-Cloud-Migrationen rechnen sich nicht – zu hohe Betriebskosten, aufwendige Wartung, begrenzte Zukunftsfähigkeit.
Was als „sicherer Mittelweg“ erscheint, vereint oft die Nachteile beider Welten. Das Resultat: strategische Fehlentscheidungen mit Folgen für Cashflow, Innovationskraft und Skalierbarkeit.

Der Blick aus zwei Richtungen – für bessere Entscheidungen.
Was CFOs als planbar empfinden, kann für CIOs eine technologische Sackgasse bedeuten – und umgekehrt.
Darum betrachten wir Ihre Transformation ganzheitlich: von Kapitalallokation und Lizenzstrategie über TCO und Clean-Core-Ansätze bis hin zu API-Architektur und digitaler Resilienz.

CFO-Perspektive: Investitionsentscheidung mit Hebelwirkung

Wer bei der Transformation nur die Anschaffungskosten im Blick hat, zahlt am Ende drauf.
Über 5–7 Jahre summieren sich Wartung, Lizenzen, Upgrades und Ressourcenbedarf – und genau hier entscheidet sich die Wirtschaftlichkeit. Durch gezielte Prozessautomatisierung, etwa in Order-to-Cash oder Intercompany, lässt sich Liquidität spürbar verbessern.
Eine klare Lizenzstrategie – ob RISE, FUE oder Digital Access – schützt vor versteckten Kosten. Und: doppelte Betriebskosten durch parallele Landschaften wie ECC + S/4 sind vermeidbar.

Der Schlüssel: eine fundierte Lizenzberatung vor der Migrationsentscheidung – für Compliance, Skalierung und maximale Vertragsvorteile.

CFO-Perspektive

CIO-Perspektive: Architektur für die nächste Dekade

Innovation braucht Freiraum – und der beginnt mit einem Clean Core. Nur standardnahe Systeme schaffen die Basis für BTP, KI und Workflow-Automatisierung.
Wer den Legacy-Exit wagt, muss Jahrzehnte an Z-Logik, starren Datenmodellen und Eigenentwicklungen hinter sich lassen.

Die richtige Cloud-Strategie entscheidet, ob Public Cloud, BTP und modulares ERP harmonieren. In einer hybriden Welt ist der Verzicht auf technische Schulden die Voraussetzung für sicheres Wachstum.

Der Weg dorthin: eine technologieoffene Vorstudie mit klarer Zielarchitektur – der North Star Architecture – um Altlasten gezielt abzubauen, Innovationsfähigkeit herzustellen und Skalierbarkeit nachhaltig zu sichern.

CIO-Perspektive

Brownfield, Bluefiled v.s. Greenfield

Brownfield: Technische Systemkonvertierung

Das Prinzip: Der direkte Weg von SAP ECC nach S/4HANA. Bestehende Prozesse, Strukturen und Eigenentwicklungen werden übernommen.​

Vorteile:​

  • Geringe Initialkosten​
  • Schnelle Umsetzung (6–12 Monate)​
  • Geringer Change-Aufwand in den Fachbereichen​

Nachteile:​

  • Technische Altlasten (Custom Code, Add-ons) bleiben bestehen​
  • Clean Core kaum realisierbar​
  • Eingeschränkte Skalierbarkeit, hohe Wartungskosten​
  • Innovationshemmnis (z. B. für Embedded Analytics, KI)​

Typische Kunden:​

  • Kostensensible ECC-Kunden mit stabiler Prozesslandschaft​
  • Unternehmen mit hohem Eigenentwicklungsanteil​
  • Organisationen mit begrenzter Change-Bereitschaft​

Beispiel:​
Ein Industrieunternehmen konvertiert sein stark angepasstes ECC-System per Brownfield-Ansatz. Der Umstieg gelingt technisch, doch zentrale S/4HANA-Funktionen bleiben unerreichbar. Veraltete Eigenentwicklungen und Dateninkonsistenzen erschweren Upgrades, verhindern Automatisierung und steigern langfristig die Betriebskosten.​

Bluefield: Selektive Migration von Daten und Prozessen​

Das Prinzip: Kombination aus selektiver Datenübernahme und Neuaufbau. Oft unter Nutzung spezialisierter Tools (z. B. SNP, cbs, Natuvion).​

Vorteile:​

  • Investitionsschutz durch selektive Datenmigration​
  • Kritische Prozesse werden gezielt modernisiert​
  • Cloud-Skalierung ohne 1:1-Übernahme von Altlasten​
  • Schneller ROI durch iterative Transformation​

Nachteile:​

  • Höherer Planungsaufwand​
  • Tool-Abhängigkeiten und komplexes Mapping​
  • Partnerexpertise essenziell​

Typische Kunden:​

  • Konzerne mit mehreren SAP-Mandanten​
  • Unternehmen mit selektiven Rollout-Wellen​
  • Organisationen, die Innovation und Stabilität verbinden wollen​

Beispiel:​
Ein FMCG-Konzern migriert 12 Ländergesellschaften sukzessive via Bluefield. Kernprozesse werden vereinheitlicht, Altlasten archiviert, zentrale Erweiterungen via SAP BTP gebündelt. Ergebnis: 30 % schnellere Rollouts, 20 % niedrigere Betriebskosten.​

Greenfield: Neuimplementierung auf leerem S/4-System

Das Prinzip: Ein radikaler Neustart mit SAP Best Practices, harmonisierten Daten und Clean Core.​

Vorteile:​

  • Standardisierte Prozesse, einheitliche Datenmodelle​
  • Clean Core realisierbar (cloud-ready, zukunftsfähig)​
  • Optimale Nutzung von RISE, GROW, SAP BTP, KI​
  • Neue Governance- und Compliance-Strukturen​

Nachteile:​

  • Höherer Initialaufwand (CAPEX)​
  • Intensives Change Management erforderlich​
  • Re-Training der User notwendig​

Typische Kunden:​

  • SAP-Neukunden und Public Cloud-Nutzer​
  • Organisationen nach M&A oder globaler Reorganisation​
  • Unternehmen mit hohem Innovations- und Skalierungsbedarf​

Beispiel:​
Ein global agierender Logistik-Konzern nutzt Greenfield, um mehrere ERP-Systeme zu konsolidieren. Mit SAP S/4HANA Public Cloud und SAP BTP gelingt der Go-Live in 12 Monaten. Bereits im ersten Jahr sinken die Prozesskosten um 25 %, während die Transparenz in der Supply Chain signifikant steigt.​

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AKQUINET Ansprechpartner - Werner von den Driesch

Werner von den Driesch

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